2015/11/16

#02 INDIEN REVIEW

So,  as I already said I started my journey in September. 13'Sep 2015.
As my mother was worried for a reason when I told her that I plan to go to India, on my own, I decided to go with an organization. My search led me to Travel Works and so I planed to do Volunteer Work in Goa. I have to say that even now I am not sure about what I expected of it, probably to much.
But not even in my deepest dreams something like that.
I arrived, after more than 24h of travelling in the Camp, at 5am in the morning. It was empty and seemed to be in the middle of nowhere. The driver who picked me and another girl up from the airport showed us our room and left. We both were literally shocked. Where are we ?
So, I decided to take a nap first and to find a new first impression of my situation after.
It didn't get better, the stuff said more or less 'Hi', showed us around and left us alone.
2 other girls where in the Camp that time, it was quite empty.
Also in the next few days it wont get better, the work seems to be quite pointless as they basically just placed us in front of those Indian women and kids with the words 'teach them how to speak english'.
Okay, lets try.

We tried to teach those kids, in the age of 4 to 12 years, their first English phrases.
Without speaking their language. We tried..
I felt absolutely uncomfortable there, even though I changed my program after the first week and started to teach woman who had at least a little bit knowledge of English what allowed me to communicate even a little bit further. But still, we could have really used a translator to teach them in a better, in a faster way. I was close to book a flight to Thailand and leave that place, the only thing holding me was probably that I would have felt really guilty to leave those lovely people alone.
Anyway, after 4 weeks I started to do the 'Experience Program' from Idex (the Organisation in India, which is according to me even more in charge for the situation than Travel Works), where amongst other things I took the pictures from my last post.
I have to say that I really enjoyed my time in India from then on. The tour was quite nice, as we went to Dehli, Jaipur, Pushkar, Agra, Palampur and the Himachal (more of that later of course).
It took 4 weeks and as I came back to Goa I was quite happy to see the peope I get to know there before back (locals).
In the end I decided to stay with them for my last 2 weeks and had a great time there, more or less on my own, without Travel Works, Idex or any other of these purely commercial organizations.
Long speech, short point.


I sadly had to make really bad experiences with Idex in Goa and wouldn't ever suggest anyone to go there if they want to do some 'real' Volunteer Work which gives you the feeling to change something.
While on the other hand I wouldn't recommend any girl out there to travel India on their own, while  I felt quiet often uncomfortable or even unsafe with all the man which are gawping at white woman as they aren't used to them.
I had to spend way more money than I first thought to travel India and to pick up all the great experiences I fortunately gained in the end.
While of course it is also my own fault as I may should have informed myself better, but I am definitely not alone with my opinion - not too less people left the camp way earlier than they first planed and further I did not hear about anybody to went there a second time which speaks for itself, according to me.
But that should only be a short conclusion of my experience which I am going to expand, at least because of that Idex managed to chance some things in their camp at the and, but I will come to that.

Wie schon gesagt, begann meine Reise im September. Am 13.09.2015.
Als ich meiner Mutter begeistert von meiner Idee Indien zu bereisen erzaehlte, war sie mit gutem Grund besorgt (man hoerte schliesslich schon viel von Vergewaltigungen und co), weshalb ich mich dafuer entschied mir eine Organisation zu suchen, die mir ein wenig Sicherheit geben sollte. Ich stoss auf TravelWorks und entschied mich dafuer 9 Wochen lang Freiwilligenarbeit in Indiens kleinstem Staat Goa zu leisten. Ich kann auch jetzt nach vielem Nachdenken nicht in Worte fassen was genau ich erwartet habe, allerdings nicht das.

Nach ueber 24 Stunden anreise kam ich im Camp an. Es war 5 Uhr am morgen, der erste Gedanke den ich fassen konnte war, dass es ziemlich abgelegen zu sein scheint. Irgendwo im Nirgendwo, leise (fuer Indien) und leer. Der Fahrer, der mich und eine andere Voluntaerin vom Flughafen abgeholt hatte zeigte uns schnell unser Zimmer und war anschliessend wie vom Erdboden verdutzt, wir waren beide ziemlich schockiert. Aber es war wie gesagt 5 Uhr am morgen, definitiv nicht meine Zeit, weshalb ich beschloss mich noch einmal hinzulegen und mir danach ein Urteil zu bilden. Leider wurde es nicht besser. Unsere 'Introduction' bestand darin, dass wir von einer Frau, die fuer Idex arbeitet, kurz herumgefuehrt wurden und ein wenig organisatorisches Zeug erklaert bekommen haben, sowie ein paar Zettel.
Auch die naechsten Tage, die Freiwilligenarbeit, war relative ernuechternd. Wir wurden vor einen Raum mit ca 15 Kindern (4-12) gestellt, denen wir ohne jegliche Kenntnisse deren Sprache (Hindi) nun die ersten Englischkenntnisse vermitteln sollten.
Okay, ein Versuch ist es wert, dazu sind wir ja hier.

Wir versuchten es. Wirklich.
Kinder sind Kinder. Kinder sind laut, voller Energie und haben ihre Prioritaeten definitiv nicht darin gesetzt 2 jungen Frauen, die sie nicht einmal verstehen, in ihrem Versuch ihnen irgendeine Sprache beizubringen zu folgen. Es macht doch viel mehr Spass mit dem Jungen neben mir zu rangeln. Verstehe ich.
Obwohl ich nach ein paar Tagen das Projekt gewechselt habe und von dann an Frauen unterrichtet habe,die wenigstens verstanden haben dass es einen guten Grund dafuer gibt, dass ich vor ihnen und vor mich hin quatsche, habe ich mich am Anfang sehr unwohl gefuehlt und war kurz davor mir einen Flug nach Thailand zu buchen. Was mich daran gehindert hat waren wohl groesstenteils die Schuldgefuehle, haette ich es nicht wenigstens wirklich versucht, das mit dem Helfen, den Frauen den Englischunterricht zu geben, den sie dringend gebrauchen koennen.
Im Nachhinein bin ich froh darueber.
Nach 4 Wochen habe ich mich dann mit dem 'Experience Program' von Idex (der Organisation in Indien) auf eine Tour durch den Norden Indiens begeben. Im Nachhinein eine sehr sehr gute Entscheidung. Es ging von Dehli aus nach Jaipur, Pushkar, Agra, Palampur und auf eine Trekkingtour in den Himalaya.
Dazu habe ich naruerlich noch einiges mehr zu berrichten, allerdings spaeter.
Als ich zurueck nach Goa kam, um meine letzten 2 Wochen dort zu verbringen habe ich mich dazu entschlossen das Camp zu verlassen und die letzte Zeit bei Freunden, die ich dort kennengelernt habe zu verbringen. Somit wurde es zu einer wundervollen Zeit, die ich am Ende am liebsten noch ein wenig verlaengert haette (wer haette das anfangs gedacht), allerdings hatte sie absolut nichts mit einer meiner 2 super Organisationen zutun.
Lange Rede, kurzer Sinn.

Ich habe bezueglich Idex (deren Camp in Goa) wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Es versucht sich als hilfreich und unterstuetzend zu verkaufen, dreht sich aber im Prinzip um nichts anderes als ums Geld. Natuerlich brauchen sie Geld, ohne geht es leider nicht, aber wenn sogar ich als junges Ding es so sehr als im Vordergrund stehend erkenne, lauft dort meiner Meinung nach etwas schief.
Ich wuerde es absolut niemandem Empfehlen Indien auf dem selben Weg zu bereisen, wobei ich allerdings es auch keiner der Frauen da draussen empfehlen kann sich auf eigene Faust auf den Weg zu machen, den auch wenn die Medien das ganze ein wenig uebertreiben merkt man an den ungezuegelten Blicken der Maenner noch sehr gut welche Stellung Frauen in deren Gesellschaft immernoch haben.
Ich habe mein Budget um einiges ueberzogen und somit eine unvergessliche Zeit dort verbringen duerfen.
Naturlich trage ich selbst auch Schuld daran, ich haette vielleicht besser recherchieren koennen, aber die Tatsache dass viele Voluntaere frueher abreisten, sowie jene dass ich von niemandem gehoert habe der sich das ganze ein zweites mal antut, unterstuetzt meine Empfindung des Ganzen.
Um mir aber am Ende sicher sein zu koennen das Ganze richtig vermittelt zu haben werde ich es noch ein wenig ausfuehren, denke ich.

As I didn't manage to sort over 3000 pictures yet, some random Goa pictures I do still like.
(GoPro Hero 4 - Black Edition)


Majorda Beach



Volunteer Work - Slum



Panjim




Anjuna Beach





Colva Beach